So sah es einst aus, unser Haus
später Umbau und Vergrößerung
...und so heute
Guten Morgen! Wir arbeiten schon für Sie

 


 

 Chronik- Geschichte unserer Bäckerei 

Unsere Familien-Handwerksbäckerei steht seit  1933   für herausragende Qualität

 

 

 

Familienwappen Hammer

Die Fränkische Schweiz war seit jeher ein karger, ärmlicher Landstrich. Die Äcker auf der Hochebene durchwegs steinig und wenig fruchtbar. Die steilen Berghänge hier mit den großen, steilen Felsen konnten überhaupt nicht für Landwirtschaft genutzt werden und Holz machen war lebensgefährlich. Die Täler waren sumpfig. Bauern und Handwerker hatten ein mühsames Leben. Es gab keine Industrie und somit keine Arbeitsplätze. Aber die Leute kannten es nicht anders und taten ihr


Mein Großonkel Sebastian Heinlein, wollte sich als ausgelernter Bäcker (Lehrjahre in Forchheim und späterer Meisterbrief) eine eigene Backstube mit Ladenverkauf einrichten und so gründete 1933 er in seinem Elternhaus hier die Bäckerei.


Es war sehr mutig von ihm, denn der Ort Behringersmühle hatte hatte damals nur etwa 120 Einwohner und viele Bauern buken selbst. Doch wie konnte Wastl Eltern und Schwester sonst unterstützen und den Lebensunterhalt verdienen.Der Vater war Straßenwärter, lange krank und konnte nicht arbeiten, bevor er vorzeitig verstarb.


Die Bäckerei jedoch hatte schon bald Aufwind und weithin einen sehr guten Ruf wegen der hervorragenden fränkischen Brote. Sebastians Schwester Elisabeth betreute Laden und Kunden. Die duftenden Laibe und die frischen Laabla (fränkisch für runde Brötchen) wurden im nahen Umkreis in großen Weidenkörben, die man auch auf dem Rücken trug, ausgeliefert. Auch der Fremdenverkehr, der zu Beginn des 20. Jhh. langsam begann, vor allem aus den umliegenden Städten, brachte Schwung und Leben ins Bäckergeschäft. Siehe Foto rechts

 

Behringersmühle
Tante Lies, Großmutter und Wastl

Bis der Krieg kam und Sebastian Heinlein "Wastl" auch eingezogen wurde. In regelmäßigen Briefen fragte er nach dem Geschäft zuhause und bat seine Schwester durchzuhalten, bis er wieder die Führung der Bäckerei übernehmen konnte. Diese Briefe gibt es heute noch.

Wastl ist kurz vor Kriegsende im April 1945 an der Ostfront gefallen.


Nach seinem Tod übernahm seine Schwester Elisabeth "Tante Lies" den kleinen Betrieb und führte ihn nach besten Kräften weiter. Die Zeiten waren hart für sie und als alleinstehende Frau hatte sie viel Verantwortung zu tragen. Jede Menge Arbeit war zu tun und es gab wenig Schlaf und sie versorgte noch die alte Mutter und Großmutter im Haus.


Tante Lies beschäftigte dann einige Bäcker sowie einen Bäckermeister und buken nach "Wastls" Rezepten fleißig Brot, Laabla und Kuchen. Die zwischenzeitlich im Haus einquartierten Flüchtlinge aus dem Osten zogen langsam aus und so vermietete Tante Lies einige Betten an Urlaubsgäste und konnte damit die Haushaltskasse aufbessern.

1949 kam die 16 Jährige Nichte Elisabeth, genannt Lissi (meine Mutter) aus Gössweinstein ins Haus und unterstützte Tante Lies im Haushalt, schmiss den Laden und fuhr mit dem Motorrad die Laabla und Weggla aus.


1955 wurde Bäckermeister Hans Hammer aus Vilseck/Oberpfalz eingestellt. Neben dem Natursauerteigbrot und den knusprigen Brötchen konnte er hervorragende Kuchen und Torten backen (gelernt im berühmten Cafe Schweiger Rottach-Egern). Lissi war hin und weg und er wurde ihr Ehemann und mein Vater. Hans und Lissi übernahmen später die Bäckerei, erweiterten 1970 mit einem Neubau und vergrößerter Backstube den Standort. Sie errichteten neben dem Laden ein Tagescafe. Auch die Pension wurde mit modernen Zimmern erweitert.


 

Behringersmühle
Lissi und Hans Hammer

Zum Bild linke:

Im Jahre 2005 durften wir 8 Kinder mit unseren Eltern deren goldene Hochzeit feiern. Das war für uns alle etwas ganz Besonderes. Die Eltern haben uns leider nach schwerer Krankheit in den letzten zwei Jahren verlassen, 80 und 88 Jährig.



Seit 1990 in dritter Generation, sind jetzt wir, Renate und Dietmar Brandes diejenigen, die die Tradition weiterführen. Ich, Renate Brandes, 2. Kind des Ehepaares Hammer, bin ausgebildete Einzelhandelskauffrau und Bäckerei-Fachverkäuferin. Ich habe einige Jahre in verschiedenen Bäckereien und Cafe`s in der Stadt gearbeitet um meine Fachkenntnisse zu vertiefen. Mit regelmäßigen Schulungen und Kursen halte ich mich auf dem Laufenden in der Branche. Wenn mir etwas Freizeit bleibt, male, lese ich oder spiele Keyboard. Unsere beiden Jungs sind inzwischen groß und mal sehen, ob einer Bäcker wird. 

 

Dietmar Brandes
Dietmars erste Kuchen

Dietmar Brandes, seit 1988 mein Mann, kommt aus dem Badischen ins Frankenland. Schon sehr früh hat er Zuhause in Mutters Küche Kuchen und Torten gebacken (siehe rechtes Foto). Nach dem Besuch des Gymnasiums in Philippsburg und erfolgreichem Abitur trat er seinen Dienst bei der Bundeswehr an. Dietmar machte sich seine Erfolge als Hobbybäcker bei Ferienjobs zunutze und begann danach eine Ausbildung im Bäckerhandwerk.


Bereits nach 14 Monaten konnte er vorzeitig und erfolgreich die Gesellenprüfung ablegen. Nach mehreren Jahren des Studiums Lebensmitteltechnologie zog es ihn wieder zurück ins Handwerk. Und so führte ihn sein Weg in eine große Handwerksbäckerei ins Badische, wo er als Betriebsleiter die Verantwortung für ca. 100 Mitarbeiter und einige Filialen trug. Dietmar plante 1989 die Meisterprüfung zu machen, er begab sich also nach Weinheim in die Bundesakademie für das Bäckerhandwerk. Als Jahrgangsbester legte er auch die Prüfung zum Bäckermeister erfolgreich ab.


Sollte Dietmar Zeit für sich finden, liest er gerne, baut an seiner Eisenbahn-Modellanlage, braut Bier oder hält Kontakt zu Freunden aus der Heimat, mit denen er gemeinsam Messdiener war und Zeltlager organisiert hat.Übrigens haben wir uns auf diesem Wege kennengelernt.  

 Ja, und die Liebe zum Handwerk motiviert uns täglich, unser Bestes für unsere Kunden zu geben 

Überlieferte Familienrezepte  und  traditionelle Herstellungsweise bei der Aufarbeitung von Broten, haben wir sorgsam übernommen und dies bringen den einzigarten und unverwechselbaren Geschmack, den unsere Kunden so schätzen.   

 

Behringersmühle Bäckerei
Entstehung
vermutlich gegen 1880
Nostalgie

  

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